Mittelamerika
Aruba
Aruba ist die westlichste und kleinste der drei ABC-Inseln, die geologisch zu Südamerika gehören und Teil der Kleinen Antillen in der südlichen Karibik sind. Die Insel liegt 25km nördlich von Venezuela und gehört zu den Niederlanden. Aruba hat eine eigene Verfassung, Währung und Regierung und geniesst vollkommene innere Autonomie, ist aber kein souveräner Staat. Aruba ist sehr flach und zum Grossteil durch weite Sandstrände geprägt.
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Costa Rica
Costa Rica (5.2Mio EW) liegt zwischen Nicaragua und Panama und grenzt sowohl an den Pazifik als auch an das Karibische Meer. Nach der Unabhängigkeit von Spanien 1821 wurde es zu einer der stabilsten Demokratien Lateinamerikas. Die Armee wurde 1948 abgeschafft, wodurch Ressourcen gezielt in Bildung und Gesundheit fliessen konnten. Costa Rica ist ein grüner Vorreiter, der über 98 % seines Stroms aus erneuerbaren Quellen gewinnt. Auf minimaler Landfläche beherbergt das Land rund 5 % der weltweiten Artenvielfalt.
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Curaçao
Curaçao ist eine Insel in der Karibik, 60km vor der Küste Südamerikas, die zu den Niederlanden gehört. Sie ist weder Mitglied der EU, noch des Schengen-Raums. Höchste Erhebung ist der Sint-Christoffelberg (375m). Obwohl Niederländisch die Amtssprache ist, wird grossteils Papiamentu (eine Kreolsprache mit spanischen, portugiesischen, niederländischen und englischen Elementen) gesprochen.
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Dominica
Dominica ist eine Insel der Kleinen Antillen in Karibik. Es wird Englisch und Patwa (Antillen-Kreolisch) gesprochen. Die indigenen Bevölkerung nannte die Insel wegen ihres gebirgigen Geländeprofils Ouaitocoubouli („ihr Körper ist hoch“). Ihren heutigen Namen erhielt sie, weil Christoph Kolumbus sie an einem Sonntag (Dominica) entdeckte. Dominica trägt den Beinamen the nature island („die Naturinsel“) da es im tropischen Regen- und Nebelwald über 1226 Pflanzen- und 172 Vogelarten gibt.
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Guadeloupe
Guadeloupe ist ein französisches Übersee-Gebiet in der Karibik. Es gehört zur EU, aber nicht zum Schengen-Raum. Zusammen mit Martinique, Saint-Barthélemy und Saint-Martin bildet es die Französischen Antillen. Die Arawak nannten sie Insel Karukera ("die Insel der schönen Wasser"). Als Christoph Kolumbus 1493 die Insel erreichte, nannte er sie Santa María de Guadalupe und dieser Name wurde auch unter französischer Herrschaft beibehalten.
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Jamaika
Jamaika ist ein karibischer Inselstaat ca. 150km südlich von Kuba der bis zu seiner Unabhängigkeit 1962 eine britische Kolonie war. Jamaika ist eine demokratisch verfasste parlamentarische Monarchie. Staatsoberhaupt ist der jeweils amtierende britische Monarch. Der Grossteil der etwa 3Mio EW stammt von afrikanischen Sklaven ab und ist christlich. Amtssprache ist Englisch, aber auch Jamaika-Kreolisch ist weit verbreitet. Hier entstanden der Reggae und die Glaubensrichtung Rastafari. Marihuanakonsum ist auf der gesamten Insel weit verbreitet.
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Martinique
Martinique gehört zu den Kleinen Antillen und ist ein französisches Übersee-Gebiet in der Karibik. Die Insel gehört zur EU, aber nicht zum Schengen-Raum.
Von den Ureinwohner wurde sie auch Insel Madinina (Blumeninsel) genannt. Als erster Europäer entdeckte Christoph Kolumbus Martinique 1502.
Die Insel ist ca 70x40km und recht gebirgig. Im Norden liegt der Vulkan Montagne Pelée mit 1397m.
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Trinidad & Tobago
Trinidad und Tobago ist ein karibischer Inselstaat. Die Inseln sind die südlichsten der Kleinen Antillen und liegen vor der Küste Venezuelas. Im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln der Region sind Trinidad und Tobago nicht vulkanischen Ursprungs, sondern waren einst Teil des südamerikanischen Festlandes.
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